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Donnerstag, 25. September 2014

Die 100jährige - hat gefeiert!


Also, jetzt ist unsere Geburtstagsfeier schon eine Woche her und ich hab Dir immer noch nicht die Bilder gezeigt! Hier, schau mal: es war richtig schön! Zuerst haben wir Messe gefeiert in einer kleinen Kirche in Nunhem. Da haben wir gerade so eben alle reingepasst: 120 Schwestern. Im Altarraum war noch ein bisschen Platz übrig, da haben wir noch ein paar Priester eingeladen, damit es da vorne nicht so leer ist. Nein, nur Spaß. Vier Mitbrüder waren da: P. Karl, P. Diethard, P. Manuel und P. Marc und dazu lieber Freund von den Redemptoristen: Jan Hafmans. 
Wir haben ein neues Lied gesungen, das zwei unserer Schwestern geschrieben haben, inspiriert von einer Predigt von Pater Lataste: "Ich habe Wunder gesehen". Und dann mussten wir bei den Fürbitten nochmal sehr kreativ werden: Vorne stand unser Wappen aus Pappe. Das gleiche Wappen hatte eine Vorbereitungsgruppe vorher zu Puzzleteilen zerschnitten und jedem Konvent (Hausgemeinschaft) ein Teil gegeben. Darauf haben wir dargestellt, wofür wir nach 100 Jahren Bethanien dankbar sind. Und das haben wir dann wieder zum Wappen zusammengesetzt und dabei auch laut gesagt.
Nach der Messe sind wir in ein Lokal gegangen, haben gegessen und ein bisschen Programm gehabt. Und zum Abschluss sind wir auf den Friedhof des Mutterhauses gefahren, in Venlo. Das ist immer ganz komisch, denn wir mussten das Mutterhaus aufgeben: wir können in Venlo nur noch auf den Friedhof. Aber wir machen dort jedes Jahr eine Gräbersegnung und so haben wir auch diesmal eine schöne kleine Feier hingekriegt. Wir haben auf jedes Grab eine Rose gelegt und natürlich mit dem "Salve Regina" und dem "O lumen" - den lateinischen Gesängen zu Maria und zum Heiligen Dominikus - geendet.

P.S.: MEHR BILDER GIBT ES BALD IN UNSERER JUBILÄUMS-BILDERGALERIE!!!!

Freitag, 21. Februar 2014

In die Hocke

Heute ist der Todestag von Thomas. Ich habe ihn nicht gekannt, aber als wir heute morgen für ihn gebetet haben, musste ich an eine Geschichte denken, die mir von ihm erzählt wurde:

Als Thomas so etwa 8 war, kam er in unser Kinderdorf. Kirche kannte er damals nicht, ging aber mit seiner Gruppenschwester bereitwillig in die Messe und verfolgte da interessiert das Geschehen am Altar. Eines Tages fand er dann wohl, er habe die Sache jetzt durchschaut. Als der Priester bei der Wandlung den Kelch hob, sagte Thomas laut in die feierliche Stille hinein:
"Das kenn ich schon: gleich geht er wieder in die Hocke!"

Guter Gott, lass ihn leben in Deiner ewigen Freude!

Samstag, 15. Juni 2013

Leib Christi

Beim Eucharistischen Kongress war ich in einer Messe mit Kardinal Woelki. Vor der Kommunion zitierte er die schönen Worte:

Werdet, was ihr empfangt,
empfangt, was ihr seid:
Leib Christi.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Kirmes



 Ja, heute gab es was zu feiern.

Der Hl. Antonius wird hier sehr verehrt. Aus diesem Grund  haben wir uns heute nochmal auf den Weg in die Hl. Messe nach Tuzi gemacht.

Dort wurde in der großen Gemeindehalle gefeiert. Es wurden 1000 Stühle aufgestellt, die alle besetzt waren. Ebenso die Emporen.

Ein Volksfest .

Es war schön, den Chor zu hören und die Heilige Messe mit den Menschen zu feiern. Der Altar war festlich geschmückt, was ich leider nicht gut im Bild festhalten konnte, denn nach der Kindersegnung  haben sich die Familien vor den Heiligen Antonius gestellt und sich fotografieren lassen.

Fürs Familienalbum.

Als wir zum Auto gingen um zurück zu fahren, wurden wir von den Franziskanerinnen und Franziskanern zum Essen eingeladen. Wir haben gerne angenommen und durften an dieser Gemeinschaft teilhaben.

Bei gegrilltem Lammfleisch, verschiedenen Gemüsen und Salaten durften wir mitfeiern und uns an der Tischgemeinschaft freuen.

Es ist schön, katholisch zu sein und es ist schön, Menschen aus anderen Ländern so nah sein zu dürfen und ihnen zu begegnen.  

Es ist schön zu wissen, dass wir auf jeden Fall eines gemeinsam haben:

Unseren Glauben.


Donnerstag, 30. Mai 2013

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

Heute hatten wir Pfarrfest zum Thema "Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt". Ich habe beim Stand des Kirchbauvereins mitgeholfen, da konnten die Kinder "Buddelschiffe" basteln - sehr lustig. Überhaupt war die Stimmung gut, wir haben eine schöne Gemeinde, aktiv und entspannt. In der Messe haben wir natürlich das schon etwas ältere aber immer noch wunderschöne Lied gesungen:

1. Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit.
Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit.
Das Schiff, es fährt vom Sturm bedroht durch Angst, Not und Gefahr,
Verzweiflung, Hoffnung, Kampf und Sieg. So fährt es Jahr um Jahr.
Und immer wieder fragt man sich: wird denn das Schiff besteh'n?
Erreicht es wohl das große Ziel, wird es nicht untergeh'n?
Ref.: Bleibe bei uns, Herr! Bleibe bei uns, Herr, denn sonst sind wir
allein auf der Fahrt durch das Meer. O bleibe bei uns, Herr!


2. Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, liegt oft im Hafen fest,
weil sich's in Sicherheit und Ruh' bequemer leben lässt.
Man sonnt sich gern im alten Glanz vergang'ner Herrlichkeit
und ist doch heute für den Ruf zur Ausfahrt nicht bereit.
Doch wer Gefahr und Leiden scheut, erlebt von Gott nicht viel.
Nur wer das Wagnis auf sich nimmt, erreicht das große Ziel!
Ref.: Bleibe bei uns, Herr! Bleibe bei uns, Herr, denn sonst sind wir
allein auf der Fahrt durch das Meer. O bleibe bei uns, Herr!


3. Im Schiff, das sich Gemeinde nennt, muss eine Mannschaft sein,
sonst ist man auf der weiten Fahrt verloren und allein.
Ein jeder stehe, wo er steht und tue seine Pflicht.
Wenn er sein Teil nicht treu erfüllt, gelingt das Ganze nicht!
Und was die Mannschaft auf dem Schiff ganz fest zusammen schweißt
in Glaube, Hoffnung, Zuversicht, ist Gottes guter Geist.
Ref.: Bleibe bei uns, Herr! Bleibe bei uns, Herr, denn sonst sind wir
allein auf der Fahrt durch das Meer. O bleibe bei uns, Herr!


4. Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit.
Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit.
Und wenn uns Einsamkeit bedroht, wenn Angst uns überfällt:
Viel Freunde sind mit unterwegs auf gleichen Kurs gestellt.
Das gibt uns wieder neuen Mut, wir sind nicht mehr allein.
So läuft das Schiff nach langer Fahrt in Gottes Hafen ein.
Ref.: Bleibe bei uns, Herr! Bleibe bei uns, Herr, denn sonst sind wir
allein auf der Fahrt durch das Meer. O bleibe bei uns, Herr!


(Martin Gotthard Schneider, 1963)

Sonntag, 12. Mai 2013

Maria, Maienkönigin

Heute war bei uns im Kinderdorf Familienmesse. Ich muss gestehen, dass ich nicht alles mitbekommen habe, weil ich heute bei den ganz Kleinen vom Brückenhaus saß. Teilweise verstehen sie was passiert und sind dann auch sehr interessiert, aber manchmal ist das alles einfach zu schwierig, diese Zeiten müssen wir dann überbrücken.
Aber eines war für Groß und Klein dann gleichermaßen schön: als wir nach dem Gottesdienst nach draußen an unseren Weiher gegangen sind. Da steht unsere "Maria im Klee". Vor sie haben wir Blumen hingestellt und noch zwei Lieder gesungen. 

"Segne du, Maria, alle, die mir lieb. 
Deinen Muttersegen ihnen täglich gib. 
Deine Hand, die milde, streck auf alle aus. 
Segne alle Herzen, segne jedes Haus!"

Donnerstag, 9. Mai 2013

Gotteslob

Heute morgen in der Messe hatte Sr. Jordana wieder mal ihre komplette Kinderdorffamilie dabei, fünf Kinder von 2 bis 9 Jahre. Wenn keine Kindermesse ist, ist es für die ganz Kleinen natürlich ziemlich langweilig, aber schließlich war Christi Himmelfahrt, da gehört die Kirche eben dazu. 
Ihr Jüngster hat die interessante Angewohnheit, bei den Liedern (die er in den "Erwachsenenmessen" ja nicht kennt) ganz genau zuzuhören - und wenn dann alle wieder still sind, dann singt er nach, was er gerade gehört hat. 
Okay, manchmal kann das schon ein bisschen nerven - vor allem, wenn man gerade zu der Gruppe gehört und sich dafür verantwortlich fühlt, dass die Kinder still sind. Ich konnte mir das heute aber aus der Entfernung anhören und dachte wieder an den Psalm, in dem es heißt: 
"Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge
schaffst Du Dir Lob, oh Herr!"
Lasst ihn singen, dachte ich, lasst ihn singen...

Dienstag, 16. April 2013

Brot

Heute abend hatten wir Gruppenmesse. Das Evangelium ist heute aus Johannes, Kapitel sechs. Jesus sagt dort: "Das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben." Und die Menschen bitten ihn: "Herr, gib uns immer dieses Brot!" Darauf antwortet Jesus: 

"Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben."

Was für eine Zusage!
Im Schriftgespräch haben wir uns dann darüber ausgetauscht, was es konkret ist, dieses Brot, dass wir immer brauchen. Wie erfahre ich Jesus? Wie werde ich durch ihn gestärkt? Gibt es bestimmte Zeiten und Orte, die dies begünstigen? oder an denen es besonders nötig ist? Bitte ich Gott täglich um "dieses" Brot, nicht nur um das zum essen?
Von dieser Sorte - der zum essen - gab es dann auch noch was, beim anschließenden gemeinsamen Imbiss in der Teeküche.

Mittwoch, 20. März 2013

Nehmen wir den Josef

Gestern hatten wir Gruppenmesse, natürlich zum Thema Hl. Josef. Wir haben darüber gesprochen, was er uns bedeutet und jede hatte einen anderen Aspekt beizusteuern. Eine Schwester war gerade aus Rom wiedergekommen und erzählte, dass sie sich dort mit jemandem darüber unterhalten hatte, weshalb der Papst ausgerechnet auf St. Josef in sein Amt eingeführt wurde. Eigentlich sei der Sonntag dran gewesen, aber da war in Rom Marathon oder so, jedenfalls ging kein anderes großes Event mehr. Na, und dann? "Dann nehmen wir eben den Josef!" Das nächstgelegene Hochfest, kam gerade recht. 
Es scheint auch zu Josefs Charakter zu passen: er ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Still und unscheinbar im Hintergrund tut er, was eben getan werden muss, damit Maria und ihr Kind leben können. Er steht nicht im Mittelpunkt, wird oft sogar übersehen - aber ohne ihn wäre es nicht gegangen. Wie wohltuend sind solche Menschen!
Hilf, Herr meines Lebens,
dass ich nicht vergebens
hier auf Erden bin!

Dienstag, 4. September 2012

Gruppenmesse

Ein letzter Blick: die Kapelle ist fertig.
Eben hatten wir Gruppenmesse. Fast jeden Dienstagabend feiern wir in unserer Hauskapelle diese besondere Form der Eucharistie. Ursprünglich war sie als Ergänzung gedacht für die jüngeren Schwestern, die auch mal neue Liturgieformen erleben und probieren wollten. Deshalb haben wir dabei anfangs auch alle auf dem Boden gesessen. Aber mit den Jahren sind immer mehr ältere Schwestern dazugekommen, die es auch schön finden, einmal anders Messe zu feiern, im kleinen Kreis, mit Austausch über das Evangelium anstelle der Predigt und mit einer größeren Nähe auch bei der Kommunion.
Hinterher gibt's Auflauf!!!
...und Melone

Hinterher bleiben wir immer noch zusammen und essen etwas. Heute hatte eine Frau von der Laiengemeinschaft gekocht. Wir hatten gemeinsam die Messe vorbereitet und während sie den Auflauf gemacht hat, hab ich die Kapelle gestellt und Tisch gedeckt. Mit dem Priester waren wir 12, was ein ganz guter Mittelwert ist. Wir haben hier schon zu viert Messe gefeiert - und auch schon zu 24!

Jetzt habe ich das Sanktus-Lied im Ohr, das wir heute neu gelernt haben, im Sechs-Viertel-Takt, so schön! Das wird mich wohl in den Schlaf begleiten!

Heilig, heilig, heilig bist Du
Herr, unser Gott,
Schöpfer der Welt!
Himmel und Erde jauchzen Dir zu -
heilig bist Du!

Freitag, 6. Juli 2012

Meine Oasen

Manchmal gibt es so Tage, da ist alles zuviel. Es strömt nur so auf einen ein, man bekommt nichts verarbeitet und funktioniert nur irgendwie.
Oase so oder...
Es ist kaum Zeit um innezuhalten und mal tief durchzuatmen.
Es ist kaum Zeit für alle verschiedenen Aufgaben, die getan werden müssen.
Es ist keine Zeit für Ruhe und Besinnung.
und manchmal weiß ich dann nicht mehr, wo mir der Kopf steht.
Und dann...
brauche ich eine Oase.




Für mich sind Oasen die Gebetszeiten am Tag, das Kerzen anzünden in einer Kirche und die Mitfeier der Eucharistie, das Lesen eines guten Buches, Spazieren gehen......
Solche Oasen tun einfach gut!


....hier verweilen
Eine solche Oase hatte ich am Dienstag, als ich bei der Messe im Kloster war. Das war Aufatmen, Kraft schöpfen, zur Ruhe kommen. Der Besuch in der Oase war  rundum wolhtuend. Und dann kann ich auch wieder "mein Kamel satteln und weiterreiten in die Wüsten des Alltags", die sich manchmal dann auch in Oasen verwandeln...

Danke für alle Oasen!