Übrigens: heute feiern wir das Hochfest des Hl. Josef, des Pflegevaters Jesu. Er hat ganz sicher im Sinne des folgenden Textes die Initiative ergriffen, sich eingebracht, begleitet und Frucht gebracht. Ob er auch gefeiert hat, ist nicht überliefert - aber wahrscheinlich.
Mittwoch, 19. März 2014
Die Freude des Evangeliums: Initiative ergreifen
Übrigens: heute feiern wir das Hochfest des Hl. Josef, des Pflegevaters Jesu. Er hat ganz sicher im Sinne des folgenden Textes die Initiative ergriffen, sich eingebracht, begleitet und Frucht gebracht. Ob er auch gefeiert hat, ist nicht überliefert - aber wahrscheinlich.
Mittwoch, 20. März 2013
Nehmen wir den Josef
Sonntag, 23. Dezember 2012
23. Türchen: Josef
Armer Josef! Ja, natürlich, Maria hat schon die Hauptrolle in dem Drama um diese ungewöhnliche Schwangerschaft. Aber sie ist wenigstens gefragt worden! Sie hat "Ja" gesagt zu Gottes unglaublichem Plan.
Und Josef? Steht daneben, wundert sich, träumt. Redet nicht. Nicht mal ein "Ja". Aber dann handelt er. Er schützt seine Verlobte, macht sie zu seiner Frau, das Kind zu seinem Kind und rettet damit beiden das Leben. Hätte er sich, wie es in der Bibel heißt "in aller Stille" von Maria getrennt, wäre sie wohl gesteinigt worden. Aber ganz einfach kann es für ihn auch nicht gewesen sein, sonst hätte ihm der Engel ja keinen Mut zusprechen müssen: "Josef, fürchte dich nicht..."
Wie oft brauchen wir so einen Helfer, der freundlich und stark zur Seite steht! Anpackt, ohne viele Worte. Und so Leben ermöglicht.
Freitag, 31. August 2012
Der Hl. Josef ist einfach überall
Dieses Sorgen von ihm finde ich sehr sympathisch und habe es jetzt auch selbst erlebt.
Fast jedes Jahr fahre ich zu Exerzitien in ein Kapuzinerkloster in die Steiermark. Dort gibt es einen Meditationsraum, in dem wir während der Exerzitien viele Stunden verbringen. Obwohl ich schon sooft da war und eigentlich auch schon oft gelesen habe, dass über dem Raum eine kleine Holztafel hängt auf der St. Josef draufsteht, war mir das noch nie so bewusst, wie dieses Jahr.
Ich habe nur gedacht, das ist ja klasse, Josef, der, der sorgt und der der jetzt in diesen Exerzitien auch mit für mich sorgt.
Aber nicht nur da war er. In der Kirche, in der wir jeden Morgen Messe gefeiert haben, hängt seit ein paar Jahren das alte Altarbild über dem Altar und jetzt dürft Ihr dreimal raten, wer ist darauf? Na, wer schon... Der heilige Josef. Das habe ich vorher nie so beachtet, aber dieses Jahr, wo ich mein Versprechen abgelegt habe und wir für unsere noch kleine Laiengemeinschaft auch einen hl. Josef geschenkt bekommen haben, stach mir das Bild ins Auge. Und ich habe gedacht, na das ist prima, der Josef ist da, begleitet mich und sorgt in Kirche und Meditaitonsraum für mich.
| Altarbild in der Kapuzinerkirche Irdning Maria gibt Jesus aus dem Arm und lässt Josef für ihn sorgen.... |
Und nicht nur da, denn dann habe ich auch erfahren, zum ersten Mal bewusst, dass der ganze Konvent dem Hl. Josef geweiht ist. Bislang habe ich mir schon immer da gut aufgehoben gefühlt, aber dieses Jahr nochmal umso mehr, weil der Hl. Josef überall mit dabei war.
Und bei den Exerzitien durfte ich die beglückende Erfahrung machen: Josef sorgt für mich. Das hat einfach gut getan.
Samstag, 26. März 2011
Boxenstopp IV: Maria sagt JA
mit einem Kind? Und ich bin doch noch nicht mal verheiratet. Skandal!!! Was werden die Leute nur sagen? Und Josef??? Wird er mich verlassen? Dann bin ich verloren, dann werde ich gesteinigt. Ich hab solche Angst. Wie soll das gehen? Das ist unmöglich!!! Ich kann das nicht... Samstag, 19. März 2011
Das Kapitel IX: Josef, der Arbeiter
Im Himmel ist Wahl. Die meisten Stimmen gehen an die CDU - aber ein paar auch an die SPD. Petrus sagt: "Also bitte, Herrschaften, so geht das aber nicht! Wisst ihr etwa nicht, was ihr zu wählen habt? Wir werden die Wahl wiederholen!" Also gibt es einen zweiten Wahlgang. Aber wieder gibt es ein paar Stimmen für die SPD. Petrus wiederholt seine Mahnung - etwas strenger. Aber auch im dritten Wahlgang gibt es immer noch eine rote Stimme. "Jetzt reicht's" sagt Petrus "Wer war das?" Da meldet sich Josef und sagt: "Na, ich bin halt Arbeiter..." "Das ist mir egal" sagt Petrus, "das geht nicht!" Da meint Josef: "Komm, Mariechen, wir nehmen Opa, den Jungen und den Vogel und gehen. Dann sollen die mal sehen, wie die hier klar kommen."
Freitag, 18. März 2011
Boxenstopp III: Joseph - Schutzpatron Bethaniens
Für Pater Lataste war der Heilige Joseph ein wichtiges Vorbild, darum hat er ihn als Schutzpatron für Bethanien gewählt. Morgen, am 19. März feiert die Kirche den Gedenktag des Heiligen Joseph.
Joseph hat Maria, die Mutter von Jesus, geheiratet. Hätte Maria Jesus als uneheliches Kind zur Welt brachte, wäre sie damals gesteinigt worden. Joseph hat Maria in ihrem JA zu Gott unterstützt, er hat sie und ihr Kind von Anfang an beschützt und mit Maria gemeinsam ermöglicht, dass Gott in Jesus Mensch werden konnte. Wie ein Vater hat sich Joseph um Jesus gekümmert und ihn als Kind angenommen. Dabei war der ganzen Familie klar, dass Jesus nicht sein eigenes Kind war. Besonders deutlich wird das an der Erzählung über den 12-jährigen Jesus, der auf dem Heimweg von der Wallfahrt nach Jerusalem verloren ging. Maria und Joseph suchten ihn überall und fanden ihn schließlich nach drei Tagen im Tempel. Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: „Kind, wie konntest Du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.“ Da sagte er zu ihnen: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“ Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. (Nach Lk 2,41-52)
Auch in unseren Kinderdörfern nehmen unsere Kinderdorfmütter und MitarbeiterInnen fremde Kinder und Jugendliche an und erziehen Sie. Das ist nicht immer leicht und kann zu ähnlichen Missverständnissen und Konflikten wie zwischen dem pubertierenden Jesus und Maria und Joseph führen. Jesus weiß um seinen himmlischen Vater, und zu diesem kann Joseph nicht in Konkurrenz treten. So haben auch die Kinder und Jugendlichen, die in unseren Kinderdörfern aufwachsen, ihre leiblichen Eltern, die ihren festen Platz im Leben der Kinder und Jugendlichen einnehmen und behalten und die nichts und niemand ersetzen kann.
Doch auch im Hintergrund gibt es viele Menschen, die (wie der Heilige Joseph) anderen zu ihrem Recht verhelfen, und dabei oft übersehen werden. In der Buchhaltung, in der Werkstatt, bei Fahrdiensten und für die vielen kleinen und großen Handgriffe, die oft im Verborgenen geschehen... Lassen wir zum Schluss P. Lataste über den Heiligen Joseph zu Wort kommen:
„Es bleibt mir noch, euch in ihm euer Vorbild zu zeigen; doch ich habe schon so lange gesprochen, daß ich mich verpflichtet fühle, mich kurz zu fassen. Es bedarf ja auch keiner langen Reden, um das aufzuzeigen, was in seinem Leben am meisten in Erscheinung tritt, ich meine seine Verborgenheit. Welches Leben war mehr verborgen? Immer wenn das Evangelium uns von ihm spricht, zeigt es ihn uns niedrig, unbekannt, verborgen. Und wenn es uns nichts von ihm sagt, dann zeigt uns gerade dieses Schweigen mehr als alle Worte, wie unbekannt und verborgen sein Leben war. Er war unbekannt und verborgen nicht nur während seines Lebens, er war es auch in seinem Tode, von dem das Evangelium uns nichts sagt, und nach seinem Tod, nach welchem sein Gedächtnis durch 16 Jahrhunderte hindurch fast unbemerkt blieb.“