In manchen Kirchen wird eine richtige Grabhöhle aufgebaut oder ein lebengroßer Holzleichnam hingelegt - sehr naturalistisch. Bei uns geht es eher symbolisch-abstrakt zu. Letztes und auch dieses Jahr durfte ich die Altäre machen, und ich haben den Stil von meiner Vorgängerin, Sr. Diana übernommen.
Zu Ostern werden die Altäre dann verändert. Dabei geht mir immer ein deutsches Lied durch den Kopf (das hier natürlich nicht gesungen wird, mir aber sehr lieb ist): "verklärt ist alles Leid der Welt, des Todes dunkel ist erhellt. Halleluja!"
Ja, es gibt das Leid noch und auch den Tod. Aber jetzt, nach Ostern, dürfen wir hoffen, dass das nicht das letzte Wort ist!