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Mittwoch, 5. Dezember 2012

5. Türchen


An manchen Tagen scheint es, als hätte die Welt einen vergessen.
Müde und rau lässt sie uns alleine in der Dunkelheit stehen.
Dann ist es Zeit
nach dem Stern zu suchen.
Vertrauen auf ihn
lässt ein Licht erstrahlen,
das in uns einen
Hoffnungsfunken entzündet.
Genährt vom Glauben
lodert er auf und bringt
unser Innerstes zum Leuchten.

(Aus Sternenglanz Gedanken / Monika Pellhofer Grießhammer und Angelike Ziegler) )

Dienstag, 13. Dezember 2011

Sternstunden...

Sternstunden, was soll das eigentlich sein? - Sternstunden, das sind Stunden, die irgendwie besonders sind. Sternstunden, sind Zeiten der Zufriedenheit und des Gelingens. - Ist das alles?
Sind Sternstunden nicht noch viel mehr?
Der Advent ist für mich so etwas wie eine ausgedehnte Sternstunde. Diese Zeit ist nicht nur eine Zeit der Zufriedenheit und des Gelingens, es ist eine Zeit der Hoffnung, des freudigen Erwartens, der Wohnungssuche und des Unterwegsseins und der Begegnungen.
Ich vergesse das nur leider immer wieder. Gerade in diesen Tagen ist so viel los. Ein Termin jagt den anderen, es gibt so viel vorzubereiten. Da ist so viel, woran ich denken sollte. Und es sind einige weitrechende Entscheidungen zu treffen.
Doch immer wieder erinnere ich mich daran, wie schön es ist unter einem "guten Stern" zu stehen und mich von diesem Wegweiser leiten zu lassen. Schließlich will ich, mit den drei Königen, unterwegs sein zu IHM. -
Doch wie soll ich verhindern, dass ich das so schnell wieder vergesse? Was kann ich machen, damit ich wirklich SEINEM Stern folge? - Ich habe mich für eine Variante Entschieden, die mir schon einmal viel Freude bereitet hat.
Jetzt hat das Studentenauto wieder einen Sternenhimmel und einen "Navigations-Stern"!

Es ist schön, so auch in all dem Trubel und im Stau immer daran erinnert zu werden, dass am Ende des Weges ER es ist, der auf mich Wartet.

Wie wundervoll, dass ER keinen Weg scheut, um mir den Weg zu SICH zu zeigen, auch nicht den der Menschwerdung.

Sonntag, 27. November 2011

Der Stern über der Tür...

Ein Licht leuchtet durch die Nacht, es will uns zu dem führen, der für uns Mensch geworden ist. Hier bei uns wird immer in der Adventszeit der Stern über der Kirchentür angebracht.
Ich liebe das. Die Einfahrt zum Gelände unseres Kinderdorfes, in dem unser Kloster liegt, ist recht lang. - Aber fast die ganze Strecke lang fährt oder geht man auf den Stern zu. Und auf der verlängerten Linie, in die Kirche hinein, liegt der Tabernakel.
So gehen wir alle, Große und Kleine, den ganzen Advent hindurch auf den Stern, auf den, den er ankündigt, zu – während wir nach Hause gehen. Darin liegt so eine tiefe und schöne Wahrheit. Wir kommen nach Hause, wenn wir zu IHM gehen. ER ist in unsere Welt gekommen, hat bei uns Wohnung genommen und schenkt uns in der Begegnung mit IHM Heimat. Wenn ER nicht da wäre, dann kämen wir nie nach Hause, egal, wie vertraut uns der Ort und die Menschen sind, bei denen wir einkehren. Unsere Heimat ist ER, machen wir uns also auf den Weg nach Hause, auf den Weg zu dem Kind im Stall.