In der Enzyklika "Die Freude des Evangeliums" von
Papst Franziskus sind wir in Kapitel 1 "Die missionarische Umgestaltung
der Kirche", Abschnitt II "Seelsorge in Neuausrichtung":
31. Der Bischof muss immer das missionarische Miteinander in seiner Diözese
fördern, indem er das Ideal der ersten christlichen Gemeinden verfolgt, in denen
die Gläubigen ein Herz und eine Seele waren (vgl. Apg 4,32). Darum wird
er sich bisweilen an die Spitze stellen, um den Weg anzuzeigen und die Hoffnung
des Volkes aufrecht zu erhalten, andere Male wird er einfach inmitten aller sein
mit seiner schlichten und barmherzigen Nähe, und bei einigen Gelegenheiten wird
er hinter dem Volk hergehen, um denen zu helfen, die zurückgeblieben sind, und –
vor allem – weil die Herde selbst ihren Spürsinn besitzt, um neue Wege zu
finden. In seiner Aufgabe, ein dynamisches, offenes und missionarisches
Miteinander zu fördern, wird er die Reifung der vom Kodex des Kanonischen
Rechts [34] vorgesehenen
Mitspracheregelungen sowie anderer Formen des pastoralen Dialogs anregen und
suchen, in dem Wunsch, alle anzuhören und nicht nur einige, die ihm Komplimente
machen. Doch das Ziel dieser Prozesse der Beteiligung soll nicht vornehmlich die
kirchliche Organisation sein, sondern der missionarische Traum, alle zu
erreichen.
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