Samstag, 16. März 2013

100 Tage

Wenn ein Bundeskanzler gewählt wird, dann geben wir diesem Zeit, sich in 100 Tagen einzugewöhnen, sich einzuarbeiten, um sich dann ein Urteil erlauben zu können, wie der Kanzler oder die Kanzlerin ihr Amt ausfüllt.

Ich bin ehrlich gesagt ein bißchen genervt von den viele Umfragen zum Papst und was man so von ihm erwartet.
Oft melden sich  Menschen zu Wort, die merkbar eher wenig Berührungspunkte mit der Kirche haben und noch weniger Sachkenntnis, aber viele Forderungen.

Sicher, aus europäischer Sicht braucht die Kirche vielleicht eine Reform, aber wir sind eine Weltkirche und diese besteht nicht nur aus Europa.  
Ich bin für Meinungsvielfalt und auch für kontroverse Diskussionen, aber eben auch  für Sachkenntnis.
Der Papst ist gewählt und die Christen der kath. Kirche gehen davon aus, daß der Heilige Geist diese Wahl bewirkt hat.
Ich denke, wir sollten weniger Erwartungen an den neuen Papst stellen. Wir sollten für ihn um den Heiligen Geist beten und ihn dadurch in den kommenden (100) Tagen begleiten, bis er Sicherheit in seinem Amt gefunden hat.
Ich könnte mir eine Gebetsinitiative gut vorstellen. Wenn genug mitmachen, dann schaffen wir auch 100 Tage.
Ich werde schon mal den morgigen Tag übernehmen.

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