Am Dienstag, mitten in meinem Uni - Alltag, klingelte das Mobiltelefon und ich erfuhr, dass der LKW, der unsere gesammelten Kleiderspenden nach Lettland bringen
Unverhofft:
Als ich am Abend nach Hause kam, war der Transporter schon da. Der Fahrer hatte es geschafft, rückerts bis an die Küche heran zu fahren. Der Fahrer muss schlafen, also wird erst morgen früh geladen. - Die 20m³ Kartons müssten aber schon mal aus dem Keller geholt werden.
Unverhofft:
Nach dem Abendessen rufe ich in den Häusern im Kinderdorf an, um die Jugendlichen zur Hilfe zu holen. Die Antwort lautet, die sind schon auf dem Weg, die wollten schon vor ner halben Stunde kommen
Unverhofft:
Die großen Jungs geben als erste wieder auf.
Unverhofft:
Die Priorin hat Eis besorgt und wir setzen uns nach all der Schlepperei in den Klosterinnenhof und halten unsere Füße in den Brunnen, während wir das Eis genießen
Unverhofft: Die Priorin schleicht sich an
und spritzt uns alle nass!
Unverhofft:
Heute morgen regnet es, als wir mit dem Beladen des LKWs beginnen.
Heute morgen regnet es, als wir mit dem Beladen des LKWs beginnen.
Unverhofft:

Zum Abschied umarmen wir uns und ich gebe ihm spontan den Segen, durch ein Kreuz auf die Stirn. - Er wird ganz gesammelt, bekommt Tränen in die Augen und umarmt mich nochmal.
Unverhofft:
Dank des Gespräches über Gott fährt da nicht mehr irgend ein Fahrer, sondern es fühlt sich an, als winkte ich einem Freund.
Unverhofft - kommt oft! - Dank sei Gott!
Klingt ja super! Und wann können wir dann damit rechnen? Ich seh uns schon schleppen - hier hat's an die 30°C... Aber was soll's: 20 m³ kriegt man ja unter. :-) Danke!
AntwortenLöschenAch noch was: in welchen Sprachen hast Du's denn versucht? Altgriechisch und Hebräisch? "Wo fährt hier die Galeere nach Rhodos, Sklave?"
AntwortenLöschenLass mich raten: er konnte kein englisch, Du kein russisch. Er kein lettisch und deutsch, Du kein polnisch und...?